Das Motiv wird bei dem jeweiligen Objektiv mit einer Festbrennweite immer in der gleichen Entfernung bzw. Blickwinkel dargestellt. Zum Beispiel bei einem Objektiv mit einer Festbrennweite von 200 mm (Teleobjektiv) wird das Motiv herangeholt und der Bildausschnitt wird verkleinert, während bei einem Objektiv mit einer Festbrennweite von 18 mm (Weitwinkelobjektiv) das Motiv weiter weg darstellt wird, also sich der Bildausschnitt vergrößert, ähnlich einem Panoramabild.
Um ein Motiv in unterschiedlichen Entfernungen und Blickwinkeln abbilden zu können, muß bei der Benutzung von Objektiven mit Festbrennweite das Objektiv ständig wechseln. Dabei besteht auch immer die Gefahr, daß Innere der Digitalen Spiegelreflexkamera zu verschmutzen. Es gibt dennoch Gründe und Vorteile, welche dafür sprechen: da wäre zum einen, daß Festbrennweiten in der Regel bewußter eingesetzt werden, das trainiert den Fotograf bei der Motiv-Auswahl, zum anderen bieten Festbrennweiten meist eine bessere Lichtstärke im Vergleich mit einem Zoomobjektiv, ein weiterer Vorteil einer Festbrennweite ist natürlich auch das geringere Gewicht gegenüber Zoomobjektiven, da in Festbrennweiten weniger Linsen verbaut werden.
Vorteile:
- geringes Gewicht
- größere Lichtstärke
- „bewusstes Fotografieren“ (Bildgestaltung)
- ständiger Objektivwechsel
- Gefahr von Staub im Kameragehäuse (Spiegel, Sensor)
